das an der Fachhochschule (FH) Joanneum an mehreren Tagen um den 25. September 2026 veranstaltet wurde.
warum Kindergarten Mooskirchen?
Der Zufall führte Regie und machte
nach Bekanntgabe des Interesses
durch Kindergartenleiterin Maria Gößler vor einigen Monaten
die Teilnahme am Zweiten Steirischen MINT-Festival
(MINT steht für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) – dem „Science Garden Festival“ – an der Fachhochschule (FH) JOANNEUM in Graz kurzfristig möglich.
Die Wahl fiel auch auf den Kindergarten Mooskirchen; als einer von lediglich drei steirischen Betreuungseinrichtungen.
Die Freude beim Betreuungsteam war verständlicherweise groß und so entschloss man sich kurzerhand, das Festival mit den kommenden Schulanfängern zu besuchen.
Das
Science Garden Festival 2026
in Graz bietet Kindern die einmalige Gelegenheit,
Wissenschaft und Technik „hautnah“ im Mitmachen zu erleben.
Unter dem
Motto „ALL EYES ON MINT“
rückt das Festival 2026 genau die vier „bestimmenden“ Bereiche und Techniken in das Zentrum des steirischen Geschehens.
Für Kindergartenkinder gab es einen eigenen Stationsbetrieb.
Solchen, die das Forscherherz unserer Kinder und auch der Erwachsenen höherschlagen ließen.
Die Fahrt nach Graz wurde im Bus unserer heimischen Firma Pölzl angetreten; Firmenchef Willi Pölzl höchstpersönlich brachte die Mooskirchner, wertschätzend wie immer „betreut“ (da wie dort bis vor die Eingangsbereiche), sicher hin und zurück.
beim Festival......
Nach herzlicher Begrüßung konnten wir im „Wartezimmer“ der Kuscheltierklinik Platz nehmen. Zur Abkürzung der Wartezeit gab es für jedes Kind ein „Buchgeschenk“. Dann wurden Kinder und Begleitpersonen in die „Kuscheltier-KLINIK“ der MedUni Graz und der Ärztekammer Steiermark gebeten.
"Kuscheltier-Klinik"
Jedes Kind war informiert, sein persönliches Kuscheltier mitzubringen, um es in der Klinik medizinisch betreuen zu lassen. Dafür stand jedem Kind
sein eigener „Kuscheltierdoc“
zur Verfügung.
Gemeinsam ging es dann zur Erstaufnahme, wo eine Anamnese des Kuscheltieres erfolgte. Je nach Art und Umfang von Verletzung oder Krankheit folgte
das Röntgen „Teddyvision 8000“,
eine Ultraschalluntersuchung
und/oder
„einfach“ nur der weitere Weg in den Verbandsraum.
Ja, es wurde – schier unglaublich – den Kindern sogar Gelegenheit gegeben,
bei der Operation eines Teddybären,
perfekt vorbereitet und gekleidet, zu assistieren.
Vor dem Verlassen der Klinik waren die Kinder eingeladen,
in der Apotheke Salbe oder Tee zuzubereiten
und diese mit nach Hause zu nehmen. Zudem wurde ihnen der Österreichische Kuscheltier-Impfpass und der Pass mit eingetragenen Untersuchungen, die notwendig waren, ausgehändigt.
"Spürnasenecke"
Mit einer Fülle an einzigartigen Eindrücken folgten die Kinder zur zweiten Station, der „Spürnasenecke“.
Dort wurde ermöglicht, selbst einen Kreisel zu gestalten, mit Magneten zu experimentieren und
an Cubetto+, dem programmierbaren Roboter,
zu hantieren.
Am Beispiel von Lernsystemen setzten die Kinder erste Programmierkonzepte auf spielerische und greifbare Weise – ganz ohne Bildschirm – um.
Die Programmierung erfolgte über farbige Holzblöcke, die unterschiedliche Befehle darstellten. Dazu legten die Kinder vorbereitete Blöcke in der gewünschten, von ihnen gewählten Reihenfolge, auf das Programmierboard und beobachteten anschließend, wie sich der Roboter den „Befehlen“ entsprechend, bewegt; wie er die geplanten Schritte ausführt.
So verstehen sie innerhalb kurzer Zeit
Ursache, Wirkung und Zusammenhänge, logisches Denken sowie einfache Programmabläufe.
Nach dieser höchst Interessanten Forscherstation war es nicht mehr weit, zur dritten und letzten Station, dem Holzzirkus.
"Holz-Zirkus"
Bei diesem „Zirkus“ konnten die Kinder ihr handwerkliches Geschick zeigen und ein persönliches Holz-Tier „produzieren“.
Unter fachlicher Anleitung waren ihnen
hämmern, schleifen, leimen, kreativ gestalten und, man glaubt es kaum,
das Bedienen einer Standbohrmaschine
gestattet.
Großartig, wie sich die Kinder in dieser ganz anderen, für sie fremden „Umgebung“ wohlfühlten und nach Herzenslust ihren Fähigkeiten freien Lauf lassen konnten.
Ebenso herzlich wie der Empfang war nach Fertigstellung der Tiere auch der Abschied gestaltet.
Jedem unserer Kinder wurden
Unterlagen bzw. Anleitungen übergeben, ein Vogelhaus selbst – zuhause oder im Kindergarten – zu bauen.
Es ist nicht übertrieben, festzustellen,
dass Kinder und Begleitpersonen die FH Joanneum nach gut zwei Stunden
reich mit „neuem Wissen“, mit besonderen Geschenken und einer Fülle an wertvollen, aktuellen MINT-Erfahrungen
„bepackt“, verlassen haben.
Wir betreuen die Kinder im zweifach zertifizierten MINT-Kindergarten Mooskirchen
und sehen es als wohltuende Anerkennung,
die Besonderheiten dieses Festivals „genießen“ zu dürfen.
Beeindruckend am Anfang bis zum Schluss.
Wir sagen für die kostenlose Teilnahme
einfach herzlich DANKE.
Worte des Dankes durch KiGLeiterin Maria Gößler
gelten auch Pädagogin Angelika sowie den Damen Sabrina und Carmen für die umsichtige Begleitung.
Jedenfalls ein Tag, der allen noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Zusammenfassung und Bilder: Maria Gößler, KiG-Leiterin








































































