Kindergarten Mooskirchen

„Bauernhof sehen und erleben….“ – Roswitha Rothschedl machts am Hof vulgo „Schneiderbauer“ möglich ….

und ist dankenswert bereit, 

allen unseren Kindern in Betreuung

den Besuch am Bauernhof in Fluttendorf zu ermöglichen.

Roswitha Rothschedl, ein Multitalent, hat ausreichend Erfahrung im Umgang mit Erwachsenen und Kindern.
Sie ist SEMINARBÄURIN,
leitet(e) weitum unzählige Kochkurse,
gab ihr umfangreiches Wissen immer gerne weiter
und
animierte zahlreiche Damen und auch Herren, den Kochlöffel „gezielt“ zu schwingen.
Sie verfügt über die Möglichkeit, Kinder zu „SCHULE AM BAUERNHOF“ zu informieren,
scheute
sich nie, Verantwortung für und mit Bäurinnen zu übernehmen.
Sie weiß seit jungen Jahren und mit ausreichend Erfahrung aus allen landwirtschaftlichen Produkten ausgezeichnete Speisen zu kreiren.

Alle Kinder unseres Hauses
sind bei Roswitha Rothschedl in Fluttendorf

zur Besichtigung ihres Bauernhofes vulgo Schneiderbauer

und der Jurte, die dort für Beratungen, Ausbildungen für andere Tätigkeiten zur Verfügung steht, eingeladen.
Unsere drei Gruppen gehen
an aufeinander folgenden Tagen
nach Fluttendorf. Den Beginn machte die von mir geführte

„Schmetterlingsgruppe“.

Gleich am Morgen marschierten wir über den Hafnerweg und die Kainachstraße zum Bauernhof nach Fluttendorf. Die Kinder waren gut gelaunt und schafften den Weg mühelos

Dort, beim „Schneiderbauer“ angekommen, wurden wir von Roswitha und ihrem Enkelsohn Anton herzlich begrüßt. Nach dem langen Fußmarsch erwartete die Kinder eine stärkende Jause. Der Tisch war, wie von Roswitha und ihrer Großzügigkeit gewohnt, reich gedeckt mit vielen Köstlichkeiten.

Nur die Butter fehlte.

Da durften die Kinder „selbst tätig“ werden und sie für sich und die Familienmitglieder herstellen.
Dazu waren sie eingeladen, Schlagrahm im Becher solange zu schütteln bis sich Butter bildete. Im Nu war die Butter fertig und dem Aufstrich auf Brote stand nichts mehr im Wege.

Herrlich, meinten sie, schmeckt diese selbst „produzierte“ Butter.

Danach „entführte“ Roswitha die Kinder zu ihrer Jurte.
Der Weg führte vorbei an Kühen und einem wunderschön blühenden Kastanienbaum. Dann, bei der Jurte angekommen, erklärte Roswitha den Kindern alles zur und über die Jurte.

Die Jurte ist das traditionelle runde Zelt der Nomaden in Zentralasien, besonders verbreitet in der Mongolei.
Es kann schnell auf- und abgebaut werden. In der Jurte gibt es einen runden Wohnraum ohne Ecken und Kanten. Ein Wohnraum, in dem man sich sofort wohlfühlt. Sie, diese Jurte, bietet eine einzigartige, gemütliche Atmosphäre.
Nachdem alle Kinder Platz genommen hatten, konnten sie an einer Schokoladenreise – durchgeführt von Roswitha – teilnehmen. Die Begeisterung der Kinder kannte keine Grenzen.

Für alle Kinder und das Team gab es danach Bauernhofeis,
hergestellt natürlich von Roswitha.
Viele Jahre lang hat sie, damals als einzige Produzentin in der West- und Südsteiermark, viele Betriebe mit verschiedenen Eissorten beliefert. Heute beschränkt sich die Herstellung auf übliche Haushaltsmengen. Dennoch, oder gerade weil hier die vor Ort „gezogenen/gewachsenen“ Naturprodukte für die Eisherstellung gut verarbeitet werden, waren Kinder und Begleitpersonen der einhelligen Meinung: „dieses Eis schmeckt einfach köstlich …. und nach mehr ….“.

Anschließend war noch ausreichend Zeit und Platz, im Hof zu spielen,
eine „Kuh“ (als Atrappe vorhanden) zu melken
und
auf dem großen Traktor
für eine Ehrenrunde Platz zu nehmen.

Der Rückweg wurde den Kindern nach einem beglückenden, unvergesslichen Vormittag, nicht mehr zu Fuß zugemutet.
Eltern waren eingeladen, ihre Kinder abzuholen und in den Kindergarten zu bringen oder den Heimweg anzutreten.
DANKE für das erwiesene Entgegenkommen.

DANKE

an Roswitha für die großzügige Einladung und alles, was sie für und mit den Kindern an diesem Tag gestaltet hat.

Kinder der „Bienengruppe (3)“- am Bauernhof

Auch die Kinder dieser Gruppe legten den Weg zum „Schneiderbauer“
mit Pädagogin Angelika
und
Betreuerin Patricia

zu Fuß zurück.

Da war für gute Laune gesorgt, die mit dem Ankommen am Bauernhof und der kulinarischen Begrüßung noch gesteigert wurde.

Nach der Besichtigung etlicher Maschinen und Geräte – die Kinder waren erstaunt, was sie dort sehen durften und von Roswitha Rothschedl erklärt bekamen – ging es weiter zur Jurte.
Dort erwartete die Kinder ein ähnliches „Programm“ wie am Tag zuvor.

Danach war ausreichend Zeit, einmal
das schmackhafte „Bauernhof-Eis“ zu schlecken,
sich als Melker (an der Euteratrappe) zu probieren
und
dann noch das herrliche Areal am Hof in Fluttendorf
zum Spielen zu nützen,
bevor es wieder hieß, Abschied zu nehmen.

Mit unzähligen wunderbaren Eindrücken kehrten Kinder und Betreuungsdamen in den Kindergarten zurück.
Nicht, ohne Roswitha herzlich für

ihre Bemühungen und die Gastfreundschaft vielmals zu danken.

Kinder der „Käfergruppe (2)“- am Bauernhof

Den Abschluss der Bauernhof-Besuche machten am dritten Tag
die Kinder der Käfergruppe
mit Pädagogin Claudia Held und Betreuerin Martina Theißl.

Dazu lassen wir bewusst, 

alle Bilder sprechen, 

weil damit gut zum Ausdruck kommt, was sie beim vulgo „Schneiderbauer“ geboten bekamen.

Drei erfüllende, lehrreiche Tage für alle Kinder und das Betreuungsteam.
Deshalb 

danken wir Roswitha sehr, sehr herzlich

für all ihre Bemühungen. Für ihre Verbundenheit dem Kindergarten gegenüber und für ihre, auch uns immer, in so vielen Jahren erwiesene Großzügigkeit. Die diesmal beinahe keine Grenzen kannte.
Großartig, dass unseren Kindern derart anschaulich
das Leben am Bauernhof,
der Umgang mit Mensch und Tier
und
die mühevollen Bestrebungen vermittelt wurden,

ausgezeichnete Lebensmittel für unsere tägliche Ernährung zu produzieren.
„Vergelt’s Gott, liebe Roswitha“.

Text: Maria Gößler, KiG-Leiteriin
Bilder: Maria Gößler, Angelika Damm, Claudia Held, Kindergarten Mooskirchen

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