im Laufe von fünf Werktagen bei besten Bedingungen.
Bereits seit 1987
(zweimal coronabedingt unterbrochen) gibt es eine wunderbare Zusammenarbeit zwischen
Familie Lipp (in drei Generationen)
und dem Kindergarten Mooskirchen.
Geprägt von ausgesprochener Herzlichkeit und bemerkenswertem Miteinander, auf höchstem qualitativem Niveau, was die Ausbildung zum Schifahren, sowie die Gastfreundlichkeit anlangt.
So waren und sind unsere Kindergartenkinder im Hause LIPP am Gaberl durch nunmehr vier Jahrzehnte in „besten Händen“.
Auch diese Ausbildungswoche verlief wieder zur vollsten Zufriedenheit.
Hin- und Rückfahrt
Der tägliche Hin- und Rücktransport der Kinder erfolgt/e mit einem
komfortablen Bus von Firma Schlatzer.
Die Kinder wurden an 5 Tagen, auch vom Inhaber Heinz Schlatzer selbst, sicher aufs Gaberl und am späteren Nachmittag ebenso gut nach Mooskirchen zurückgebracht.
Alle Wünsche für eine angenehme Fahrt im Bus wurden von den Lenkern optimal erfüllt.
Sehr angenehm war es, dass sowohl Bus als auch Kinder bzw. Eltern pünktlich zu den vereinbarten Abfahrts– und Ankunftszeiten kamen.
beste Bedingungen für besondere Ausbildung
Ausreichend Schnee, sogar Neuschnee zwischendurch,
bestens präparierte Pisten,
Sonnenschein und dazu angenehme Temperaturen für den Monat Jänner, „umrahmt“ von traumhafter Winterlandschaft,
ließen das Schifahren zum reinsten Vergnügen werden.
Alle Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren haben das Schifahren erlernt.
Sensationell wie es gelungen ist, dass am letzten Tag alle Kinder, auch jene, die am Montag das erste Mal auf den Schiern standen, zum Abschluss die gesamte Torlaufstrecke bewältigen konnten. Wirklich eine großartige Leistung, einmal der Kinder, nochmehr der Schilehrerinnen und deren ausserordentlichem Bemühen.
Rundum wurde darauf geachtet,
dass die Kinder das bekamen, was als nächster Schritt notwendig war. Während zwei Gruppen am „Haushang“ blieben, um dort im wahrsten Sinne Schritt für Schritt das Schifahren zu erlernen, bewältigten die Heidelinde zugeteilten Kinder die „Mittermoar“-Pisten am Gaberl bestmöglich. Großartig wie den Kindern das Befahren von Pisten und mit dem Lift gelang.
Die Schilehrerinnen Heidelinde, Anna Maria und Renate
waren sehr bemüht, den Kindern auf sehr lustvolle und motivierende Art und Weise, Schritt für Schritt, das Schifahren zugänglich zu machen bzw. vorhandene Kenntnisse zu erweitern. Pisten und Lifte wurden so ausgewählt, dass diese stets dem Können und der „Kondition“ der Kinder angepasst waren. Das Besondere an der Schikursausbildung bei Familie Lipp ist wohl, dass
das Schifahren noch von der Picke auf gelernt
wird. Mit eigener Körperkraft lernen die Kinder gehen, staffeln, hinfallen, wieder aufstehen, in weiterer Folge Pflug, Pflugbogen, Parallelschwung, Stockeinsatz usw.
Die Kinder müssen mit den Schiern „sicher umgehen“, sie beherrschen und schaffen es damit, ohne Hilfe aufzustehen, wenn sie einmal hingefallen sind.
Sie sind „Herr“/“Frau“ über ihre Schier.
Die Materialien für die Kinder sind nun qualitativ derart hochwertig, dass es unerlässlich ist, die Schier kontrolliert benützen zu können. Dadurch kann die Sturz– und Verletzungsgefahr deutlich minimiert werden.
Die Art des Unterrichts bei Familie Lipp bietet beste Voraussetzungen für ein sicheres, gutes und immer animierendes Schifahren.
Alle teilnehmenden Kinder können ab sofort und in weiterer Folge mit ihren Familien viele schöne weitere Schitage verbringen.
Hochachtung gebührt unseren Kindern, die große Anstrengungen auf sich genommen haben, um das Schifahren zu erlernen bzw. das schon erworbene Können zu verbessern.
Aufmerksam, ehrgeizig, immer mit großer Freude dazu wurde geübt, Wissen auf- und angenommen, sowie Schi gefahren.
Zur erstklassigen Arbeit der SchilehrerInnen fehlte es den Kindern auch außerhalb bzw. neben den Kurszeiten an nichts.
Mittagessen - Ruhezeit - Spielmöglichkeiten
Eine der Besonderheiten, die die Zusammenarbeit mit Familie Lipp unvergleichbar macht, ist die dort mögliche Mittagspause.
Nach dem 1 1/2-stündigen Kurs mit Schilehrerinnen
(alle Kinder wurden je nach Können in 3 Gruppen eingeteilt)
konnten sich die Kinder einmal von ihren Schischuhen und Schianzügen „befreien“, mitgebrachte Freizeitkleidung anziehen und waren dann
zum Mittagessen in der Gaststube geladen.
Das Essen selbst (täglich „Dreigang-Menü“) ist dem Geschmack und den Wünschen der Kinder angepasst.
Es war, so der einhellige Tenor, wirklich immer köstlich.
Ein besonderes Kompliment dem Küchenteam.
Nach dem Essen konnten sich die Kinder in einem Spielzimmer ein wenig ausruhen und/oder spielen, bevor die Nachmittagseinheit bevorstand.
Zu jeder Zeit haben unsere Kinder „vertraute, bekannte Gesichter“ um sich. Das ist möglich, weil neben Kindergarten-Leiterin Maria Gößler, die an allen Tagen begleitet, Pädagoginnen oder Betreuerinnen abwechselnd täglich zur Betreuung und für Hilfen mit dabei sind.
Sehr wertvoll dazu,
dass auch Eltern und/oder Großeltern tageweise mitkamen und dankenswert in allen notwendigen Situationen ihre Unterstützung hilfreich erwiesen haben.
Im Laufe der Woche
hat auch
Bgm aD Engelbert Huber
sein Versprechen an Familie Lipp eingelöst, im Rahmen des Schikurses einen Kurzbesuch abzustatten. Er,
der eigentlich als Initiator des Kindergarten-Schikurses am Gaberl zu sehen ist,
hat einmal den Kindern gerne „auf die Schier“, „über die Piste“, gesehen. Gleichzeitig ihre Freude am Schifahren geteilt. Ebenso war es ihm in der Mittagspause möglich, mit dem seit Jahrzehnten nahezu unveränderten Schilehrerinnen-Team den Austausch zu pflegen und Wertschätzung zu zeigen.
Insbesondere war es ihm aber Anliegen, Anerkennung an Familie Lipp – jetzt schon in drei Generationen für die Mooskirchner Kinder „tätig“ – persönlich zum Ausdruck zu bringen.
Interessant festzustellen war, dass heuer viele Kinder am Schikurs teilnahmen, deren Eltern vor Jahren/Jahrzehnten selbst am Gaberl eine Ausbildung zum Schifahren erfahren haben.
Am letzten Kurstag, Freitag, wurden nach der Mittagspause alle Vorbereitungen für das Abschluss-Rennen getoffen. Und, ganz im Sinne der „großen Schiläufer:innen“, wurden alle jungen Damen und Herren mit Startnummern „ausgestattet“.
Dann/damit stand einem fairen Wettkampf nichts im Wege.
das Rennen als offizieller Abschluss
Traditionell fand das
große Abschlussrennen
am Freitag-Nachmittag statt.
Viele Gäste – von Geschwistern, Eltern bis zum Bürgermeister – waren gekommen,
das erworbene Können der Kinder zu bestaunen und bei jeder Fahrt stimmkräftig „anzufeuern“, oder (diesmal war es wetterbedingt nur Geschwistern in der „Gästeklasse“ möglich)
selbst am Rennen teilzunehmen.
Die Kinder gaben wirklich ihr Bestes und fuhren ein großartiges Riesentorlauf–Rennen.
Alle, die gekommen waren, freuten sich mit den Kindern über das sensationell an knapp fünf Tagen erworbene Können im Schifahren. An Ehrgeiz mangelte es unseren Kindern ebenso wenig wie den Geschwistern, die den Riesentorlauf zu einem Erlebnis machten.
Siegerehrung
Mit ihrem „Willkommen“ brachten
Heidelinde Lipp und Bgm. Peter Fließer
Freude und Ihren Dank über die „besondere“ Zusammenarbeit, die ermöglichte Durchführung des Schikurses, sowie Begleitung und Unterstützung durch das Kindergartenteam mit Mithilfe von Familienangehörigen zum Ausdruck. Heidelinde bedankte sich zudem für das knapp vier Jahrzehnte dauernde gedeihliche Miteinander.
„Immer wieder eine einzigartige, schöne, besondere Woche, eben die Mooskirchner Woche“, wie sie betonte.
Den „Startschuss“ zur dann folgenden Siegerehrung im Gaberlhaus „setzten“ Kinder und Betreuungsteam mit dem nicht mehr wegzudenkenden „Schikurs-Lied“. Im Text bleibt nichts „ungesagt“, alles wird ausgeplaudert über die Erlebnisse der Woche und verschiedene Besonderheiten.
Zur Siegerehrung informierten die Schilehrerinnen über das Können und festzustellende Fortschritte in der Ausbildung der Kinder.
Die Anerkennung für alle Mühen erfolgte (siehe Bilder) wie seit Jahren mit Übergabe einer Urkunde von Familie Lipp und einer Gold-Medaille für alle Kinder, die die Marktgemeinde Mooskirchen zur Verfügung stellte.
Die siegreichen Teilnehmer:innen der Gästeklasse wurden abschließend ebenso ausgezeichnet und damit für das Bemühen bedankt.
Dank und Anerkennung
Eine Woche, die der intensiven Ausbildung zum Schifahren gewidmet war, ging viel zu rasch zu Ende.
Stets wurde geachtet, dass die Kinder im Mittelpunkt stehen, sie ein sicheres Umfeld vorfinden, allen Anforderungen genügt wird, sie das Schifahren erlernen oder ihr schon erworbenes Können verbessern.
Es war – von Seiten Familie Lipp und des gesamten Kindergartenteams – an alles und jedes gedacht. Die Kinder durften und konnten sich wahrlich wohl fühlen.
DANKE allen, die im Laufe der Woche mitgekommen sind.
Es ist nicht übertrieben, zu sagen:
alles zum Wohle der Mooskirchner Kinder – „Vergelt’s Gott“.
Bilder und Text: Kindergartenleiterin Maria Gößler (Bearbeitung Engelbert Huber)




























































































