bis in den Herbst dieses Jahres.
Der allgemeine Bildungsauftrag
und
unsere Verantwortung den Kindern gegenüber,
macht
Informationen über Pflanzen und Blumen,
ihr Wachsen und Gedeihen – vom Anfang im Frühsommer bis zum Ende im Herbst –
unbedingt erforderlich.
Dazu die Beachtung aller Vorgaben und die uns vorgegebene Erfüllung der Kriterien zum verliehenen Österreichischen Umweltzeichen.
Beides nehmen wir sehr ernst und ermöglichen den Kindern seit Jahrzehnten umfangreiche Einblicke. In diesem Fall
mit Sommerblumen.
Unter dem Aspekt,
alte Taschen einmal anders,
nämlich für die Sommerbepflanzung, zu verwenden, haben wir in diesem Jahr die Wahl der Sommer-Blumenpflanzen für die Gestaltung des Kindergarten-Außenbereiches getroffen.
Unterschiedlich gestaltete, alte Taschen, die für die Mülltonne zu schade sind/waren, wurden nach getroffener Auswahl auf Fetzen- und Trödlermärkten,
ganz im Sinne der Nachhaltigkeit,
für
das Bepflanzen mit Bienen und Schmetterling freundlichen Blumen
genützt.
So finden dort und da „ausgeschiedene“, durchaus aber verwendbare, auch geringfügig beschädigte Taschen wertvolle weitere Nutzung, werden NICHT der Abfallbeseitigung zugeführt.
In unserem Fall dienen sie als wunderbare Pflanzengefäße und erfüllen perfekt den von uns angedachten Zweck.
Sabrina Gschier (geb. Tomaschitz)
(https://www.grabpflege-gschier.at),
erstklassige Floristin und Gartenbau-Fachfrau – sie ist auch Mama von Noah –, steht uns bei Bedarf dankenswert immer mit Rat und Tat zur Seite.
Diesmal war sie bereit, gemeinsam mit den Kindern, die Sommerbepflanzung vorzunehmen. Eifrig waren die Kinder mit Sabrina und mir beschäftigt, unser Vorhaben „umzusetzen“.
Rund um das Kindergartenhaus haben wir in kurzer Zeit eine bunte Blumenwelt geschaffen. Die angekauften, schon sehr gut gewachsenen Blumenpflanzen fanden in den vorbereiteten Taschen sehr gut Platz und ergeben, künstlerisch arrangiert, nun ein buntes, interessantes „Bild“ für alle Betrachter.
Der
„grüne Daumen“ unserer Kinder und der beiden Erwachsenen
ist nicht zu übersehen.
In den nächsten Wochen bis zum Herbst.
Blumig großartig.
Die verschiedensten bunten und blühenden Blumen spiegeln, auch das war unser Gedanke bei dieser „Aktion“,
die “Vielfalt der Blumenwelt“ wider.
Die Kinder lernen auf diese Weise unterschiedliche Blumenarten kennen. Sie erfahren, welche Blumen besonders von Insekten bevorzugt werden.
Im Rahmen des Bildungsauftrages ist es uns großes Anliegen, den Kindern die vielen Besonderheiten an Vielfalt und Schönheit/Strahl- und Ausdruckskraft von Blumen näher zu bringen.
So erfahren sie, dass Blumen und Pflanzen ebenso wie Bäume und Sträucher
„kleine Wunder der Natur“
für sich sind. Sie produzieren Sauerstoff, den wir Menschen dringend zum Leben benötigen. Je mehr Pflanzen und Blumen wir in unserer Umgebung haben, desto besser ist die Luft zum Atmen.
Auch kleinere Gewächse sind schon ein wesentlicher Beitrag zur Reinigung der durch Abgase und der Verbrennung fossiler Brennstoffe verschmutzten Luft.
Zudem sichert Pflanzenreichtum unsere Artenvielfalt.
Nicht nur Bienen benötigen die unterschiedlichen Arten von Blumen und Pflanzen, auch viele Insekten sind dankbar für alles, was vom Frühjahr bis zum Herbst rund um das Haus, im Garten, einfach in der Natur, blüht.
Das sehen wir auch als
Beitrag, den Kindern anschaulich nahezubringen, wie wir
Beiträge für unsere Umwelt
und
wertvoll für den Klimaschutz
auf ganz einfache, gut überlegte Weise erbringen können.
Zudem sind Blumen und Pflanzen
Balsam für die Seele
und wir fühlen uns um ein Vielfaches besser, wenn es rund um uns blüht und grünt.
Den Kindern wird aber auch erlebbar gemacht, unter welchen Voraussetzungen das Wachsen und Blühen, in diesem Fall der Blumen, möglich ist. Wie wir Menschen sinnvoll wichtigen Lebensraum und damit Nahrung für Bienen, Schmetterlingen und viele andere Insekten „schaffen“, bereitstellen, können.
Und das dazu noch
unter dem Gesichtspunkt von „Nachhaltigkeit“.
Als „Dünger“
haben wir beim Einpflanzen Schafwolle verwendet.
In weiterer Folge, zum bestmöglichen Gedeihen, verwenden wir
„Wurmhumus und Wurmsaft“ aus der Wurmkiste
als „natürliche Düngemittel“.

































