Kindergarten Mooskirchen

„Fuatta hifln“ wie zu Großvaterszeiten – unsere Kinder wurden mit Geheimnissen bäuerlicher Arbeit vertraut gemacht

und „aus erster Hand“ informiert.

Verschiedenste Gräser, Blumen und Wildkräuter wurden von den Kindern immer wieder auf unserer Blumenwiese entdeckt. Bienen, Ameisen oder auch beispielsweise Schmetterlinge fanden so für sie notwendige, lebenswichtige Nahrung.

Da wird die intensive Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Steiermark deutlich, macht sich „bemerkbar“, auf Vorschläge und Anleitungen zu achten und

rund um Haus so viel Natur und grün als möglich

zu haben.

Die Gräser wuchsen dank Regen in letzter Zeit gut an, konnten auch Samen abwerfen. Damit war es (höchste) Zeit,

diese Blumen-Wiese zu mähen.

Das Mähen einer Blumenwiese soll

mit der Sense

geschehen.
Das ist eine überlieferte, althergebrachte und sehr umweltschonende Methode. Sie erfordert jedoch auch einige Übung. Im Umgang mit der Sense, ihr Schärfe zu gutem Schnitt zu geben und mehr.

Zum Glück finden sich in unserer Gemeinde noch Personen, die diese „Fähigkeiten“ in sich vereinen, die sich „auskennen“, über „Erfahrung“ und dazu gut verstehen,
„die Sense zu schwingen“
.

Franz Damm, vulgo Rieglannerl,

aus Rubmannsberg (Papa unserer Pädagogin Angelika und Opa von Finn) war bereit und sehr stolz, die Mahd mit den Kindern und für sie vornehmen zu dürfen.

Jeden der einzelnen Arbeitsschritte erklärte er aufmerksam und so genau, dass die Kinder seinen Ausführungen gut folgen konnten.
So war es ihm leicht gemacht, die Mäharbeiten, mit „tatkräftiger Unterstützung“ der Kinder, auszuführen.

Natürlich musste die Sense zwischendurch
mit einem „Wetzstein“ geschärft
werden. Da staunten die Kinder wirklich, als sie ihm bei dieser Tätigkeit erstaunt folgten.

Nach dem Mähen streuten die Kinder das Gras auseinander. So wird es einmal angetrocknet und nach einiger Zeit – die Strahlen der Sonne taten das ihre und verkürzten die sonst übliche Trockenzeit ordentlich – wurde das Heu dann auf einen „Hiefel“ gegeben.

Es wird jetzt noch Zeit vergehen, bis das Heu durch und durch ordentlich getrocknet ist.
Dann werden sich
die Hasen der Kinder
über

hundertprozentig biologisches Heu mit sehr hohen Nährstoffanteilen freuen.

Danke an den „Rieglannerl Franz“,

die Kinder
in der Art seiner bekannten Leidenschaft
ausführlich und anschaulich in die Welt „bäuerlicher Arbeit“ eingeführt zu haben.
Wunderbar.

Wieder konnten wir den Kindern mit wertvoller Unterstützung

„eines Fachmannes mit jahrzehntelanger Erfahrung“

ein Stück „Vergangenheit in der Gegenwart“ vermitteln, was Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern anlangt.

Dankbar
sind wir als verantwortliche Pädagoginnen und Betreuerinnen,
rund um unser Kindergartenhaus

ein wahrlich grünes Paradies

zur Verfügung zu haben.
Gerade bei hohen Temperaturen wie in diesen Tagen vergnügen sich unserer Kinder

m Freien, unter schattenspenden Bäumen, 

bei reichlich grün und vorbereiteten Wasserstellen gerne.
Ein Vorteil von unschätzbarem Wert, der uns von anderen unterscheidet.

Naturnah und nachhaltig, weil Verantwortungsträger schon vor Jahrzehnten
Meinungen
von Fachleuten beachteten,
Ratschlägen folgten
und
achtsam Entscheidungen
unter Bedachtnahme auf Natur und Umwelt getroffen haben.
Tagtäglich machen sich diese vorausschauenden Maßnahmen und damit einhergehende  Aufwendungen der letzten 40 Jahre vor allem im Interesse, zum (auch gesundheitlichen) Wohle unserer Kinder

positiv bemerkbar; in jeder Hinsicht „bezahlt“.

Text: Maria Gößler, KiG-Leiterin
Bilder: Kindergarten Mooskirchen und Maria Gößler

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